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Dresden goes worldwide

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Guinness-City

Da mich immer so viele (also es könnten auch ruhig mehr sein) fragen ob´s mir hier noch gefällt und denn überhaupt noch gut geht, denen kann ich nur sagen mir geht’s hier super gut. Aber wie das so immer ist vermisst man auch vieles… Die Kollegen auf Arbeit sind noch immer nett und hilfsbereit, meine beiden französischen Mitbewohner spuren noch und kochen schön. Und der Rest passt auch. Wiedermal war ich übers We nicht in Derby. Diesmal gings in die Hauptstadt des Guinness.

Freitag 24.11.06

Da unter der Woche nun wirklich nix weltbewegendes passiert ist fang ich mal beim Freitag an. Dadurch dass sich mein Feierabend durch französisches Fremdverschulden in die Länge gezogen hat, bin ich etwas in Zeitnot geraten, also schnell heim Sachen packen, noch mal alles durchgehen ob ich auch wirklich alles Benötigte am Start hab, unter der 10kg Grenze war ich dann geschätzter Weise auch noch, also ab zur London Street 1169. Warum hatte ich mich eigentlich so beeilt? Alle (Karsten, Daniel, Reinhold 3x deutsch) waren grad noch gemütlich am Abendbrotessen. Ich hatte natürlich keine Zeit mir zu Hause noch was zu machen… Jetzt stand eine kleine Bustour auf den Plan. Nachdem wir den ersten Bus um ungefähr 10m Sprint verpasst hatten, hatte ich wenigstens noch Zeit mir im Tesco schnell was zum Essen zu kaufen. „Der nächste kommt in 10min“ (das hab nicht ich gesagt!) Tja nachdem dann 10min vorbei waren hat dann mal ein Anderer auf den Plan gespäht… 10min umsonst gewartet… die Busse fuhren nur noch in ner 30min Taktung, also bis zur nächsten Haltestelle gelaufen um dort zu lesen, dass wir den Bus wiederum nur um 5min verpasst hatten. Nur gut das wir noch genügend Zeit bis zum Einchecken hatten, aber der eigentliche Grund Melbourne vorm Flughafen anzusteuern war ja der, dass es dort auch u.a. Hefeweizen gibt. Irgendwann saßen wir dann auch zu 6 im Pub. Mark und Martin waren zur gleichen Zeit eingetroffen. So konnte also unser Trip beginnen. Das letzte Bier war mehr oder weniger ein Sturzbier, um ja nicht den Bus zu verpassen. Erfolgreich am Flughafen angekommen konnte der Spaß des Eincheckens beginnen… „Bitte Schuhe ausziehen, Gürtel ab, alle Flüssigkeiten in eine verschließbare durchsichtige Tüte bitte!“ Und jetzt ratet mal was die sich erlaubt haben? Die haben es echt gewagt mir mein Haargel wegzunehmen, nur weil das ne 200ml Packung war. Die war aber noch nicht mal mehr 1/3 voll. Doch alles diskutieren half nix, das Ding war ich los…
Keine 1h später nachdem wir die Boeing in East Midlands betreten hatten haben wir sie auch schon wieder in Dublin verlassen. Taxi gesucht und ab zum Hostel, Sachen schnell im kuscheligen 18 !!! Mann Zimmer abgelegt und ab auf die Piste. Ich muss schon sagen so viele Betrunkene, denen es man auch wirklich ansieht hab ich noch nicht mal in England gesehen… Aber dafür war die Stimmung umso besser. Mit so vielen Leuten wie wir an diesem Abend geredet haben. Achso wer ist eigentlich wir, das wären: Karsten, Daniel, Reinhold (3x deu), Ed, Martin, Mark (3x engl), Nik (1x franz), Mick (1x austral) also auch bisschen multikulti.

Samstag 25.11.06

Also die Nacht war nicht gerade die allerbeste, ich hätte wohl ein zwei Guinness mehr trinken sollen… wenn die nicht so teuer wären, 1 Guinness kostet und jetzt haltet euch fest, 5,30 Euro. Überlegt mal was man dafür in Deutschland kaufen könnte. Was soll´s man ist eben nur einmal jung. Ja zurück zur Nacht. Erstmal war die Luft da in der Bude nicht gerade die beste, aber bei 18 Leute auch kein Wunder. Doch dann hat Mark auch noch mitten in der Nacht mit Holzfällarbeiten angefangen, also ordentlich einen abgeruzt. Irgendwann hat er dann schließlich Ruhe gegeben. Früh´s die nächste schöne Überraschung: Kein Wasser. Im ganzen Haus nicht. Wunderbar! Wasserrohrbruch, oder so was… Man man man, da war ich dann doch ein wenig *krzprdfxz* So sind wir dann nahtlos zum Frühstück übergegangen. Nach dem Frühstück haben wir uns aufgeteilt und ich bin mit Martin und Ed ein wenig durch die Stadt gezogen, entlang der Mainstreet (Haupteinkaufsstraße) und noch so ein bisschen was angeschaut. Gegen 14Uhr haben wir uns dann alle wieder getroffen um den Rest des Tages gemeinsam was zu unternehmen. Infolgedessen gings schnurstracks zur Guinness-Brauerei. Guinness stammt nämlich aus Dublin und wir nur hier gebraut. Als wir dann schon fast da waren lag auch schon so ein schöner Bier-Malz-Geruch in der Luft. Herrlich! Leider hatten nicht nur wir die Idee das Guinness-Museum zu besuchen, davor eine riesen Schlange, das wollten wir uns dann doch net antun und haben beschlossen am Sonntagmorgen noch mal wiederzukommen. Also gings wieder zurück. Dank Reinholds schlauem Dublinführer konnten wir auch ein paar versteckte Kneipen ausmachen. Eigentlich gibt’s in jeder Kneipe irische Musik und alle sind sehr gesellig drauf, jeder trinkt sein Guinness und ist fröhlich. Ich muss schon sagen das Flair am Abend ist schön miterlebt zu haben. Durch 2 deutsche und ein schwedisches Mädel sind wir dann in einem Studentenklub gelandet. Das war auch recht lustig, natürlich waren so ziemlich alle Gäste da wieder gut dabei. So hatten auch wir unsren Spaß diese beim Tanzen zu beobachten. Daniel und ich waren dann die letzten die unseren schnuckeligen Schlafsaal betreten haben.

Sonntag 26.11.06

Diesmal hab ich gut geschlafen. Am nächsten morgen musste ich lustigerweise feststellen das vielleicht sogar 20 Leute im 18 Mann-Zimmer übernachtet haben (was das heißt kann sich jeder selbst ausmalen) Von uns sind jedenfalls alle sauber geblieben. Da es diesmal sogar Wasser gab hab ich mich unter die „Dusche“ gewagt, falls man das so sagen kann. Ach ja 1! Dusche für alle… Im „Waschraum“ gabs 3 Waschbecken, wovon 2 einen Spiegel besaßen, der ganze Raum wurde durch genau ein Licht ausgeleuchtet. Die anderen waren alle kaputt. Und das was ging war ausgerechnet über dem Waschbecken was keinen Spiegel hatte. Ganz großartig…aber ich war ja bei der Army, da kennt man ja so was. Nach´m Frühstück haben wir uns dann quasi Nationenmäßig aufgeteilt. Der Aussie (Mick) und der Franzose (Nik) haben jeweils ihr eigenes Ding gemacht, die drei Engländer sind erstmal in den nächsten Pub und wir 4 Deutsche sind in Richtung New Modern Art Museum gestartet. Das ist schon lustig, bitte stellt mich jetzt nicht als Kunstbanausen hin, aber manch ein Ausstellungsstück da war echt sehr seltsam… z.B. vielleicht 20 Stahldosen. Quasi stinknormaler Rundstahl so gedreht, dass sie aussehen wie Dosen… Das soll mal einer verstehen. Aber es gab auch wirklich interessante Sachen die erst beim zweiten Hinsehen so richtig klar wurden, jedenfalls war´s nicht schlecht und umsonst war´s obendrein. Unsere nächste Station war der größte Park Europas mit dem größten Obelisk auf britischem Boden. Danach sind wir noch ein wenig durch Dublin Läden geschlendert und zu guter letzt in nem Pub beim Premierleaguespiel ManU-Chelsea und einem Guinness hängen geblieben. Als dann alle wieder im Hostel eingetroffen waren haben wir auf unsere bestellten Taxis gewartet, die einfach nicht eintreffen wollten. Mick hat dann schon halb Panik geschoben… sehr lustig. Ganz easy haben wir´s bis zum Flughafen geschafft um ohne Probleme einzuchecken und den Heimflug anzutreten. Mit dem Bus gings wieder zurück nach Derby. Alles in allem wieder eine schöne Erfahrung mehr und ein neues Wort gelernt „Slendger“ (zu dt.: Prost, ausgesprochen: slondscher).
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diesmal bin ich eher als Marco

Und wieder is ne Woche rum. Ich hoffe das ich diesmal etwas schneller bin als der Marco… Weil ich war ja letztes Web e ihm und da wird sich wohl so einiges überschneiden. Wir hätten wohl lieber gleich zusammen nen Text verfassen sollen…

Montag-Freitag 13.-17.11.06

Was ist groß passiert? Habe im Prinzip die ganze Woche an einer Zeichnung für Ewan gearbeitet, die auch halbwegs wichtig war und als Diskussionsgrundlage dienen soll. Pünktlich Freitag zum „Dienstschluss“ bin ich auch damit fertig geworden, hab natürlich auch gleich versucht die ein oder andere Verbesserung mit einzubauen. Ist mir dann im Endeffekt auch halbwegs gelungen (würd ich jetzt mal behaupten wollen). Ach ja Freitags waren wir dann mal wieder mit den „Jüngeren“ aus unserem Team hier bei Pizza Hut essen. Die Engländer essen meist alle gleich am Schreibtisch, find ich persönlich nicht so prickelnd, zum Mittag will ich auch mal was anderes sehen… Deswegen sitzen wir immer unten in unserer „Kantine“. Aber wie schon geschrieben sind wir halt zu Pizza Hut gefahren, All you can Eat für 3,99 kann man schon mal mitnehmen… Da werden wir wohl jetzt jeden Freitag zum Lunch was planen, weil das auch immer recht lustig ist. Außerdem musste ich mich ja für Abends stärken, wollte mich ja noch auf nach Sheffield machen. Durch verschiedene Ursachen hat sich dann meine Abfahrt ein wenig Verzögert, aber irgendwann hab ich es dann doch geschafft. Bis nach Sheffield wars eigentlich kein Ding, doch dann in Sheffield schon ein bisschen, wobei ich erstmal gar net richtig realisiert hatte, das ich mich schon in Sheffield befinde… Naja englische Verkehrsführung ich sag euch…Unterwegs hätte ich wieder etliche Beweisfotos schießen können, nur gut dass ich mich schon ein wenig daran gewöhnt hab. Wer macht bitteschön ein Straßenschild an den rechten Straßenrand wenn man auf der linken Seite fährt? Ist das logisch? Tja aber dank meiner guten Nase, oder vielleicht auch bisschen Glück hab ich mich super zu Marco gefunden, gut das ich ihn vorher noch mal angerufen hatte um mir ein paar markante Punkte hab geben lassen. Abends sind wir dann noch mal auf ne kleine Pubrunde gestartet.

Samstag 18.11.06

Relativ früh waren wir schon wieder auf den Beinen… Den heute hatten wir ja großes vor… Peak District (Nationalpark, mehr Infos gibt’s hier(deutsch) noch mehr hier (englisch)) hieß das Tagesziel. Genauer gesagt der The Peak in der Nähe von Edale. Nach kurzen Zwischenstopps haben wir dann meinen Kleinen abgestellt und sind zu Fuß weiter. Anfänglich gab es noch kleine Orientierungs- schwierigkeiten bezüglich des Wanderweges, doch die konnten wir schließlich auch aus dem Weg räumen. Unser erster Ort den wir erreichten war Edale, wobei wir eigentlich dachten wir hätten unser Auto dort schon abgestellt, aber Edale war dann vielleicht doch ein wenig größer…Was solls, wir hatten noch großes vor (was uns in dem Moment noch gar nicht so bewusst war) also gings weiter. Wir haben echt sehr viele Fotos geschossen und wie man sehen kann ist die Landschaft hier echt herrlich und Wandern kann man hier auch recht gut, wobei man schon ein bisschen fit sein sollte. Selbst wir als gestandene, bis aufs äußerste auf Ausdauer austrainierten Fußballer mussten ab und zu mal ein wenig schneller atmen. Obwohl die Berge, oder Hügel ja nicht gerade groß sind, gings teilweise sehr steil aufwärts. Durch ein Flussbett gings dann über unendlich viele Steine ordentlich steil in die Höhe, auf den Bildern kann man gar net richtig erkennen wie steil das wirklich war. Wenn ihr ganz genau hinschaut seht ihr vielleicht auch mal ein Farbpixel, das sind andere Wanderer. Ah wo wir grad bei den anderen Wanderern sind. Ich glaub Marco und ich waren die einzigen die da wie normale Spaziergänger unterwegs waren, der Rest hatte allesamt ordentliches Schuhwerk, also Wanderstiefel und die passende Kleidung dazu an… Diese Weicheier. Für uns war es nur ein etwas anstrengender Spaziergang, aber die müssen da gleich ne halbe Klettertour draus machen. Ok den Wanderweg könnte man schon in die Kategorie Rot einordnen, wo Blau easy und Schwarz Klettern ist. Mit dem Wetter hatten wir echt auch Riesenglück gehabt. Die Sonne hat den ganzen Tag brav geschienen kein einziger Regentropfen. Nur windig wars ordentlich (kann man auch auf ein paar Bildern erkennen) Irgendwann hatten wir dann auch mal den Gipfel erklommen. Da wehte auch ne ordentliche Briese…Aber der Ausblick war einfach mal nur hammerhart! Kurzerhand haben wir uns dann auf unseren weiteren Weg geeinigt und sind weiter marschiert, jetzt gings größtenteils nur noch bergab. Zwischenzeitlich haben wir hinter einer Steinmauer eine kurze Pause eingelegt um mal etwas windgeschützt zu sein. Diese Steinmauern gibt es hier zu Hauff, möchte mal wissen welches arme Schwein die mittelst auf dem Berg erbauen musste. Die Mauern dienen als Abgrenzung der einzelnen Schafweiden. Über die man übrigens auch entlangwandert… Jedes Mal wenn man von einer in eine andere übergeht muss man durch so ein kleines Türchen durch, das man dann auch immer wieder hinter sich schließt. In Edale haben wir uns in einen Pub zurückgezogen um bei typisch englischer Kost (das erste mal das ich hier Fish&Chips gegessen hab) zu Kräften zu kommen. Abends in Sheffield hat Marcos engl Mitbewohnerin dann Curry gekocht. Gab für alle ne ordentliche Portion und ein bisschen Spass am Tisch… Da haben wir der Engländerin und ihrer Freundin die beide Deutsch studieren auch gleich mal „proper German“ beigebracht. Natürlich gings danach noch mal ne Runde mit Marcos holländischem Mitbewohner Jaap auf die Piste… Nur gut das Jaap seine Beerjacket (die wohl eher aus Wein bestand) anhatte, sonst hätte er bestimmt gefroren. Da Jaap nicht mehr ganz so viel unternehmen wollte sind wir mit Marco noch mal in die Studentenkneipe. Eigentlich wollten wir auch noch mal in die „Disco“ der Uni, aber da gabs keine Karten mehr… Aber der Studipub hat dann auch zugereicht.

Sonntag 19.11.06

Am Sonntag hat mir Marco dann noch mal genauer Sheffield gezeigt, warum ich ja eigentlich auch gekommen bin. Mittag waren wir im Wokmania zu Gast. Ein chinesisches All you can Eat Restaurant, dies beinhaltete nicht nur die „normalen“ chinesischen Sachen sondern auch noch Trinken und Eis bis zum Abwinken. Sehr lecker… so voll war ich echt schon lange nicht mehr. Zur „kulturellen“ Untermalung lief dann auf den Fernsehern im Restaurant auch noch Takeshis Castle. In der Stadt an sich war auch ordentlich was los. Diesen Sonntag wurde nämlich in jeder größeren Stadt in England das „Weihnachtslicht“ angeschaltete. Halt die „Straßenverschönerung“. Auf einem ziemlich zentralen Platz war auch ne große Bühne aufgebaut. Haufen Leute standen rum, in der ersten Reihe eine ganze Menge kreischender 12jährige Teenygroupies und auf der Bühne so ne Art Tokio Hotel Verschnitt namens Little Chris. Wem´s gefällt… Ein Lied kam mir sogar bekannt vor, aus´m Radio halt. Gegen 17Uhr gings per Straßenbahn dann etwas raus aus Sheffield zu Hallam FM-Arena. Eishockey stand auf dem Programm. Marco hatte ein paar Karten für lau besorgen können, da kann man sich das ruhig mal antun. Eie riesen Arena ich schätz mal so 12.500 Sitzplätze. Die zweitgrößte in ganz England. War nicht ganz voll und die Stimmung war auch nicht so wie ich´s aus D gewöhnt bin, aber dafür hat sich der Hallensprecher besondere Mühe gegeben, Marco wird’s bestätigen können. Alles in allem mal wieder ein gelungenes We mit Spiel und Spass.
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und es wird mir immer noch nicht langweilig

Hallo, da bin ich mal wieder. Heute weiß ich gleich mal gar nicht wie ich euch begrüßen soll... Am besten ihr lest einfach weiter was mir in den letzten 2 Wochen wieder so alles passiert ist.

Montag-Donnerstag 30.10.-02.11.06

Natürlich war das erste was ich am Montag nach der Arbeit erledigen musste, meinen platten Reifen zu Inner Ring Tyres & Wheels bringen. Leider war grad bissel Betrieb, also hab ich ihn dagelassen um ihm am Dienstag abzuholen. Und für £12 bin ich noch halbwegs gut davon gekommen. Jetzt sollte hoffentlich bis zu meiner Rückkehr nix mehr passieren. Dienstags Abend bin ich dann, um den ganzen Halloween-Zeugs zu entkommen und auch um keine kleinen bettelnden Kinder an der Haustür empfangen zu müssen mit Michael und noch nem anderen ins Kino zu Saw III gefahren. Kein schlechter Horrorfilm, quasi genau das passende zu Halloween. Donnerstag morgens hab ich erstens feststellen müssen, dass unser Haus wohl doch nicht von „Trick or Treat“ (Süßes oder Saures) verschont geblieben ist hab ein paar Eierschalenreste an der Tür gefunden…naja der nächste Regen wird´s schon wegwaschen. Und dann musste ich zum ersten Mal Eis von meiner Frontscheibe kratzen… man war das kalt, der Winter kommt langsam. Aber wie ich gehört habe hat es in Dresden ja bereits geschneit.

Freitag 03.11.06

Am Freitag hab ich mich dann nach der Arbeit auf den Weg nach Oxford gemacht. War natürlich schon total dunkel und nachts durch unbekanntes Terrain zu fahren ist nicht gerade angenehm. Auf gerader Straße geht’s ja, aber wenn man dann in so einen riesigen Kreisverkehr mit vier, fünf Spuren nebeneinander kommt fetzt das nicht mehr so. Vor allem wenn man nach einer Autobahn sucht die vorher die ganze Zeit ausgeschildert ist und dann in einem riesengr0ßen Kreisverkehr nicht wieder zu finden ist. Dafür haben die hier, meiner Ansicht nach, sowieso ein Faible. Ich mein die Straßen sind von der Dimension her wirklich super ausgebaut, aber dafür ist die Beschilderung so unübersichtlich, dass richtig schön verwirrt wird wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Endlich angekommen haben wir erstmal was gegessen um dann ein wenig Oxford zu erkunden. Oxford ist so eine richtige alte Studentenstadt in der man massig alte Gebäude besichtigen kann. Maurice hat mir den einen oder anderen Pub gezeigt. Unter anderem auch den Pub (Eagles and Child), in dem Tolkin („Der Herr der Ringe“) sein Buch „Die Hobbits“ geschrieben hat. Die ganzen Anekdoten die Maurice wusste waren schon mal nicht schlecht zu hören.

Samstag 04.11.06

Nach dem wir dann irgendwann mal aufgewacht sind und realisiert haben wie spät das schon wieder ist sind wir dann ohne große Verzögerung wieder Richtung Innenstadt gestartet. Weil im Prinzip war ja der halbe Tag (mit Sonnenlicht) schon wieder fast rum. So gegen 16.30Uhr /17Uhr ist es hier dunkel. Vorbei an der alten Stadtmauer die ein schickes Hotel und verschiedene Restaurants beinhaltet gings weiter um uns ein paar Colleges anzuschauen. Ich versuch mal zu erklären wie das hier mit der Uni funktioniert (Maurice bitte berichtigen, falls das net stimmt) Ok also, es gibt die University of Oxford. Diese wird von den verschiedenen Colleges gebildet. Man bewirbt sich bei der Uni kann da sein „Wunschcollage“ draufschreiben und hoffen dass man von diesem angenommen wird. Sollte dies nicht der Fall sein wird man einfach einem zugeteilt. Ist man dann in einem Collage drin darf man zusätzlich zu der monatl. Miete von ab 400 Pfund (600 Euro) pro Semester noch um die 3000 Pfund (4500 Euro) aufwärts drauflegen. Schon etwas teurer… Jedes Collage bietet mehrere Studienfächer an, welche sich dann auch überschneiden können, also das mehrere Colleges das gleiche anbieten. Und die Colleges „mieten“ sich dann die Professoren und Doktoren von der Uni damit die Studenten unterrichtet werden können. Etwas kompliziert, ich hoffe ich konnte es ein wenig deutlicher machen… Ach ja ich vergaß zu erwähnen das es hier so an die 39 Colleges gibt.

Mittag haben wir dann im Christ Church Collage gegessen, sehr geil! Aber erstmal muss man da reinkommen… Überall an den Colleges steht nämlich an der Tür ein Schild („Für Touristen geschlossen“) und meistens auch noch ein netter Herr. Maurice meinte, wenn man einfach so tut als müsste man da rein juckt das keinen. Gesagt, getan und es funktionierte, fast. Nachdem wir ihn davon überzeugen konnten dass wir jemand besuchen wollen ging das auch klar. Man war das einfach. Vor den Treppen hoch zum großen Mensasaal wieder ein Schild (Für Besucher vorübergehend geschlossen, Mittagessen) und diesmal sogar 2 in Schwarz gekleidete Herren. Nur gut das grad jemand um die Ecke kam den Maurice zufällig kannte, also haben die uns doch glatt „eingeladen“ und so konnten wir ohne größeren Probleme in den großen alten Mensasaal. Alle die Harry Potter gesehen haben, die haben diesen Saal auch schon mal gesehen… Hier wurde nämlich eine Szene des Films gedreht! An der Wand riesengroße Bilder von allen ehemaligen Dekanen der Uni. 3 riesige Tafeln mit großen Holzstühlen, auf den Tafeln aller 2m so ne Art Tischleuchten. Hier konnte man das Wissen regelrecht spüren. Nicht schlecht, leider war es untersagt Fotos zu machen, aber Maurice wird das hoffentlich nachholen, aber ich werd ihn solange nerven bis ich die Bilder hab. Anschließend noch ne kleine Runde durch die College eigene Kirche gedreht (fast jedes von den Colleges hat hier seine eigene Kirche) und danach noch ein wenig Oxford weiter erkundet. Natürlich sind wir auch wieder an mehreren Schildern vorbei wo für Touristen halt gewesen wäre, aber wir als angehörige „Studenten“ mussten ja dort rein… So haben wir dann richtig schicke Plätze gefunden. Wär das nicht alles so teuer hier könnt man hier echt mal ein Semester studieren…Auf einem Seitenarm der Themse war auch ordentlich Betrieb. Ordentlich viele Ruderboote waren unterwegs alles 8ter. Was hier komisch war ist das auf dem Wasser Rechtsverkehr herrschte. Muss wohl Training oder so was gewesen sein. Beinahe jedes College hat dann auch sein eigenes Bootshaus wo die Boote dann untergebracht sind. Auf jeden Fall waren sehr viele unterwegs. Die Trainer (oder was auch immer) sind dann neben dem Flussarm auf dem Fahrrad nebenher gefahren und haben Anweisungen mittels Megaphon gegeben. Da der botanische Garten dann auch für jedermann geöffnet war haben wir diesem auch einen kleinen Besuch abgestattet. Soviel Herumlaufen macht natürlich auch ein wenig durstig, also hat mir der Maurice dann noch einen Pub gezeigt, wo man von der Straße aus gar nicht wüsste das dieser überhaupt existiert. Erstens muss man durch eine mehr oder weniger Hinterhofgasse gehen um überhaupt hin zu gelangen und zweitens ist draußen auch kein Schild oder ähnliches was darauf hinweisen würde. Achso der Pub hieß übrigens Turf Tavern, hier hat es sich u.a. auch schon Bill Clinton gut gehen lassen. Da hängt so ein netter kleiner Spruch an der Wand, der übersetzt ungefähr so heißt: „Hier im Turf Tavern hat Bill Clinton, während eines Besuchs in Oxford Ende der 60er gekifft. Aber ich habe nicht inhaliert (wie er selbst sagte, als dies herauskam). Abends war dann noch mal ein richtiges Highlight geplant. Ein Bob. Na, was könnte das sein? Das wissen noch nicht mal alle Engländer, weil das ein Oxforder Spezialbegriff für eine Studentenparty ist. Doch bevor es losging haben wir dann noch standesgemäß Maurice seine letzten Alkoholreserven geleert. Zur Feier des Tages gabs Becherovka. Der hat auch Maurice seinen Mitbewohnern geschmeckt die unsere Runde vervollständigt haben. Vor allem Maurice sein Vermieter war sehr angetan, aber als Spezialitätengeschäftbesitzer weiß man ja was einem gut tut. Mit dieser extra Wärmung gings ab in die Stadt. Da ja vor kurzem Halloween war, wurde das kurzerhand als Aufhänger genommen. Ok wie beschreibt man das jetzt am besten? Also alle Kerle waren wie Mädels gekleidet… so rannten alle rum wie Schwuchteln, was ja schon schlimm genug war, aber muss man sich da auch noch so benehmen? Wenn schon denn schon müssen die sich wohl gesagt haben… Und das soll irgendwann mal die Elite von morgen sein? Hallo? Und nich mal nur von England, sondern weltweit? Gute Nacht Welt! Manchmal konnten wir uns nur noch wegdrehen… Aber wenigstens war das Bier schön billig. 3 Bier 3 Pfund das iss ein Deal, den Pub muss man erstmal finden, der da mithalten kann. Nur bissel schlecht das die Schlange vor der Bar immer so ellenlang war, bei 1!!!!!!! Bedienung ja auch kein Wunder. Aber so kommt man eben gleich wieder mit den Leuten ins Gespräch die auch anstehen. Da haben wir mit einem Amerikaner gesprochen, der wirklich grad so noch stehen konnte. Der fragte uns dann auch warum wir nicht verkleidet wären… tz tz tztztzzzz Wie auch immer, wie schon gesagt war die Wartezeit sehr lang, was macht man da? Richtig, als Deutscher bunkert man da ein bissl… Nachdem wir ein paar Arbeitskollegen von Maurice getroffen haben wars dann auch noch recht lustig zuzusehen wie sich ein Student nach dem anderen abschießt… Um 1 war dann aber Schicht im Schacht, um 1… ey da gehen bei uns einige erstmal in die Disco… Irgendwie haben wir aber spitzbekommen das da noch so was wie ne Aftershowparty steigt. Hehehe, ein paar Leuten hinterher und ab ins Studentenwohnheim. Da hatte dann großzügigerweise einer seine Bude als Partylocation zur Verfügung gestellt. Schon recht lustig wenn so 30-40 Leute in so nem Raum rumstehen und noch ein bissel feiern. Noch lustiger wurde es dann als die Bierreste von der Party auch ankamen. Beer for free, da bin ich dabei! Also noch ein, zwei geschlürft und mit den verschiedensten Leuten ins Gespräch gekommen. Irgendwann (an die genaue Uhrzeit kann ich mich leider nicht mehr erinnern) sind wir dann in Richtung Bett gestartet. Oh was ich ganz vergessen hatte zu erwähnen ist, dass der Maurice am Sonntag Geburtstag hatte, was das ganze noch interessanter gemacht hat.

Sonntag 05.11.06

Ich glaube fast wir haben an diesem Tag noch länger geschlafen als am Samstag, aber was solls… Irgendwann sind wir dann raus gekommen. Ein wenig an der Themse lang gelaufen und zu einer Viehweide wo man zwischen den Kühen über die Weide läuft, auch Pferde solls da geben, aber die haben sich grade versteckt. Noch ein bisschen rumspaziert und ein paar Fotos geschossen, aber das war´s dann eigentlich auch schon. Gegen 19Uhr hab ich mich dann wieder auf den Weg gen Derby gemacht. Da nicht mehr soviel Verkehr war wie am Feitag bin ich relativ gut druchgekommen und war kurz nach 21Uhr da.

Montag-Freitag 06.-10.11.06

Kaum angekommen am Montag hatte ich 8.30Uhr gleich mein erstes selbst organisiertes Meeting. Endlich sieht man mal ein paar kleine Fortschritte bei meinem Projekt. Wird hoffentlich bis Februar noch werden, aber ich werd mich anstrengen. Abends war ich dann noch mit Micha und David im Kino um Borat zu sehen. Kein schlechter Film wo es viel zu lachen gibt, sehr lustig! Mttwoch war mehr oder weniger nur Meetings, was zum einen hin nicht schlecht ist, zum anderen wird aber auch nix… Freitag hatten wir ne kleine Führung durch´s R-R eigene kleine Museum. Eigentlich war das irgendwie organisiert, aber so richtig aber auch nicht. Jedenfalls war kein richtiger Guide vor Ort… Also hat uns dann der nette ältere Herr der da am „Empfang“ vom Museum war herumgeführt und mit verschiedenen Anekdoten alles schön erklärt. Im Nachhinein das Beste was uns passieren konnte. Im Anschluss gings ins Welfare (übersetzt Wohlergehen). Kann man sich wie einen R-R eigenen Pub vorstellen, wo es jedes Wochenende auch immer irgendeine Veranstaltung gibt. Waren ordentlich viele Leute da vor Ort. Abends hab ich mich dann mal wieder mit Martin und den ganzen anderen getroffen um ein paar Pint zu trinken und ein bisschen zu erzählen.

Samstag 11.11.06

Für dieses Wochenende hab ich mir mal nichts vorgenommen. So hatte ich mal Zeit ein wenig in die Stadt zu gehen um ein bisschen zu Shoppen. Hab ich auch das ein oder andere Schnäppchen ergattern können. Während meines Einkaufsbummels hat mich Bruno angerufen um zu fragen ob ich Lust auf Golfen hätte, da hab ich natürlich nicht nein gesagt. Pünktlich 14 Uhr sind wir (Bruno, Vincent (2x franz.), Karsten, Daniel und ich (3x deut.)) zum Golfen gestartet. Ziel war ein großer Park ganz in der Nähe unseres Hauses, wo es eine 15Loch Golfplatz gibt. Im Park war ordentlich was los, da war so was wie Cross-Country-Lauf. Doch davon haben wir uns nicht abhalten lassen und schon konnte es losgehen. War auf jeden Fall sehr lustig. Meiner Meinung nach sollte aber das Handicap umdefiniert werden! Und zwar dahingehend ob man den Ball trifft, oder nicht. Das ist so verdammt schwer, weil man ja auch noch ne spezielle Schlagtechnik an den Tag legen sollte. Am ersten Abschlag gab´s dann auch schon das erste zum Lachen. Daniel holt aus und schafft ein Hole-in-One nur leider nicht in das dafür vorgesehene Loch sondern genau in ein Loch von nem Baum der etwas weiter neben dem Abschlag stand. Ball befreit und schon konnte es weitergehen. Auf jeden Fall macht das irgendwie Spass den armen kleinen Golfball zu verprügeln. Im Sommer ist das bestimmt umso schöner wenn man hier mit seinen Freunden herkommt, das ein oder andere Getränk dabei und ein bisschen Labern, fetzt bestimmt. Wer kommt mit mir nächsten Sommer mit um das auszuprobieren? Abends bin ich dann noch mit Michael und seiner Freundin ein bisschen durch Derby gestiefelt und von Pub zu Pub und Club zu Club getingelt, war sehr lustig.

Sonntag 12.11.06

Am heutigen Sonntag ist wirklich nicht viel passiert, schreibe schon seit fast 2h mit Unterbrechungen an dem Bericht und Bestücke ab und zu die Waschmaschine. Und jetzt warte ich auf eure Kommentare und Anregungen. Wär echt klasse, wenn jeder der hier liest mal ne kurze Nachricht hinterlassen würde… Have a nice week… Cheers Toby

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keine Angst es gibt mich noch...

Da bin ich mal wieder… Tja da hab ich meine 2 angepeilten Wochen doch glatt mal um eine Woche überzogen, was? Oder sogar noch mehr? Naja iss ja wieder viel passiert die letzte Zeit. Aber ihr wolltet es ja nicht anders, nach unzähligen Stunden geschreibe hier mein Text.

Wo fang ich da mal an? Mist wenn man solange nicht mehr geschrieben hat fällt einem doch glatt nicht mehr ein was man vor 3 Wochen so gemacht hat. Ich versuch mal zu rekonstruieren. Glaubste nicht aber war der Marco war bei mir (wie der ein oder andere vielleicht schon bei Marco gelesen hat, aber ich hatte die Bilder eher online! Nur halt der Text kommt jetzt noch dazu…)

Monntag-Freitag 02.-06.10.06

Ha das war auch cool… Da war mal wieder Unigraphics-Kurs (3D-Programm) angesagt. Hab ich wieder viel dazugelernt. Und mit dem verstehen klappt langsam auch besser. Vielleicht kann ich ja am Ende meiner Zeit hier mich sogar mal ohne groß nach Wörtern zu grübeln unterhalten, wir werden sehen. Und sonst so? Ach ja was an diesen Kursen immer cool ist das man in einem absolut neuem Gebäude (nicht das mein derzeitiges Büro alt wäre, aber für den ein oder anderen Kursteilnehmer ist das schon was anderes) Aber was ich daran so genial finde ist das man da die Kaffeeautomaten umsonst nutzen kann, also rennt man da grundsätzlich in jeder Pause hin, um erstmal nen Drink zu ordern nur weils halt nichts kostet…In der Hinsicht sind halt alle Menschen gleich, da nehmen sich die Briten auch nischt. Und pünktlich Schluss hat man auch immer das fetzt. Ach wo ich jetzt grad so dran denke fällt mir ein das es doch ein kleines Highlight gab, was eher negativ ist. Muss Mittwoch oder so gewesen sein. Wieder schön pünktlich Feierabend gehabt und ab zum Auto, da hab ich mich erstmal gewundert, warum meine Zentralverriegelung nicht mehr funktioniert, muss wohl ein Wackler sein hab ich mir gedacht, aber als ich dann mein Aggregat in Bewegung setzen wollte ging gar nix… Batterie tot. NEIN mein armer kleiner Colti. Und nu? In Firmenbusshuttle gesprungen und rüber ins Büro dort ein bissel rumgefragt und ein Starterkabel besorgt, dann mit Karsten zurückgefahren und fremdgestartet. Ging alles gut und jetzt läuft er wieder wie ne eins…Ach und als Bild hab ich mal auf Wunsch eines einzelnen Herren nennen wir ihn mal Matze M. nein das wäre zu offensichtlich, nennen wir ihn lieber M. Müller angehängt. Das baut man dann so munter vor sich hin, wenn man mit UG ein bisschen rumspielt.

Samstag 07.10.06

Eine große Persönlichkeit warf ihre Schatten vorraus… Marco hatte sich angekündigt und ist sogar erschienen. Nachdem ich ihn vom Bahnhof abgeholt hab sind wir erstmal standesgemäß ins Standing Order einmarschiert und haben uns erstmal ne kleine Stärkung und ein Pint genehmigt. Wohl genährt ging es eine Runde Shoppen durch Derby. Nachdem wir ein eher unspektakuläres Fußballmatch von R-R Leisure Team gegen irgendeine andere Gurkenband gesehen haben sind wir noch mal bei Lubica vorbeigefahren, weil noch Post für mich in meinem alten zuhause angekommen war. Entschuldigung aber ich muss jetzt noch mal ein paar Worte zum Fußball verlieren… Da der Platz nicht gerade von Bäumen geschützt sehr windanfällig angelegt ist und auch eine ordentliche Brise wehte waren schon mal die Gegebenheiten für ein ordentliches Spiel nicht gegeben. Und normalerweise spielt man dann ja flach, nicht so die Briten. Die bevorzugen dann schon eher die (dem Insider bekannten) sorbische Kick-and-Rush-Variante. Nach dem Motto hoch gewinnt. Demzufolge gings auch ordentlich zur Sache englische Härte halt, manchmal taten einem die Fouls einem selbst vom Zuschauen weh… Aber um den „Spielfluss“ nicht zu unterbrechen braucht man ja auch net zu pfeifen… Da hätte es bei uns einige Gelbe gehagelt… So ich hör jetzt mal auf damit, sonst langweilt sich der ein oder andere noch. Weiter im Text. Abends sind wir dann mal auf die Piste erst ins Varsity und mit Martin („Mr Lazy, meine Schöpfung, weil er Fowler heißt und da hab ich ihn vom deutschen Faul auf Mr. Lazy getauft, meinen Spitznamen den er mir gegeben hat verrat ich aber nicht, könnt ja mal raten…) Nach 2 Pint sind wir dann über etwas Umwege ins Ähm keine Ahnung gelangt… Nix besonderes, aber solange man Spaß haben kann geht´s…

Sonntag 08.10.06

Eigentlich hatte der Plan vorgesehen, dass wir gegen 12Uhr (oder sogar noch eher???) gen Nottingham starten. Durch gewisse Umstände (und Nachwirkungen) sind wir dann so gegen 13Uhr gestartet. Nach unendlichen Shoppingkilometern haben wir dann durch Michael unsren Telefonjocker das Pitchers&Piano wieder gefunden, also ich war da ja schon mal, aber für Marco war´s halt neu. Ja eine zum Clublounge umgebaute alte Kirche eine sehr geile Location! Aber guckt euch meine und Marco´s Bilder an das sagt alles… Musikmäßig wird übern Tag Chillout gespielt. Nach Speis und Trank sind wir dann noch etwas durch Nottingham geschlendert (mit dem ein oder anderem orientierungslosen Momenten). In der Nähe der Cityhall hat uns doch glatt so ein komischer Australier (Art: Langlodscher Bombenleger) und es echt gewagt zu fragen ob wir, und jetzt haltet euch bitte fest: aus Russland kommen, aus Russland…. Sag mal was geht denn mit dem? Russland? Sehen wir so aus? Bestimmt nicht! Dann hat er ein bisschen rumgeheult das die Engländer ja so schlecht sind usw. Naja wird schon seinen Grund gehabt haben. Jedenfalls haben wir ihm dann ausgeholfen und ihm unser Kleingeld gegeben. Jetzt war die Zeit reif um Marco das Ye old Trip to Yerusalem zu zeigen, den ältesten Pub Englands wo sich schon König Arthur und seine Kreuzritter die Klinke in die Hand gegeben haben. Nachdem ich Marco die Cursed Galleon gezeigt haben wir nach einer ganzen Weile mal versucht unser Glück beim „Bullhorntreffen“ zu versuchen, leider war das Spielfeld von einer Horde Weiber versperrt. Die werden schon irgendwann die Fliege machen haben wir uns gedacht, denkste. Die haben eine Runde nach der anderen gemacht. Irgendwann haben wir dann mal gefragt ob wir unser Glück mal probieren dürfen. Mal schnell zum Spiel: Von der Decke hängt ein Seil mit nem Ring am Ende. Diesen nimmt man in die Hand und versucht ihn in einem gewissen Winkel so zu schwingen sodass er sich über das Horn stülpt. Eigentlich ein Spiel für Marco, denn normalerweise sollte er doch im Nullkommanix im Kopf den richtigen Winkel ausrechnen und ein Ding nach dem anderen versenken… Mein erster Versuch ging knapp vorbei, dafür hab ich aber wunderschön den einzigen Kerl an dem Weibertisch am Kopf getroffen… Man sollte sich halt mal ducken. Nachdem ich es noch zwei- dreimal probiert hatte wollte doch echt eine von denen den armen Marco nicht mehr versuchen lassen. Aber dank unserer Überredungskünste konnte auch Marco sein Glück versuchen… ohne nennenswerte Erfolge. Danach gings noch fix zum Airport (East Midlands Airport) um Mara abzuholen.

Montag-Freitag 09.-13.10.06

Bor jetzt muss ich passen komischerweise fällt mir zu dieser Woche echt nix mehr ein, wird also nix weiter kritisches passiert sein...

Samstag 14.10.06

Endlich war er da der Tag an dem Mareen ankommen sollte, naja infolge dessen hab ich an diesem Tag auch nix großes weiter veranstaltet. Kurz nach´m Aufstehen also so gegen 13 Uhr bin ich mal zu R-R gefahren um Micha beim Hockey spielen zuzuschauen, war an sich net schlecht und gewonnen haben sie auch. Aber die Mannschaft die danach gespielt haben war mal geil. Haufen Araber oder was auch immer ich hab mich schon kaputtlachen müssen als die sich warm gemacht haben… alle schön mit Turban und so da haben doch glatt 3 Generationen in einer Mannschaft gespielt. Die sahen aus wie Vater Abraham und seine Schlümpfe… sehr geil! Ne ne ne danach hab ich schnell noch mal ne Halbzeit beim R-R Fußballteam zugeschaut, aber das war eher nicht der Rede wert. Abends also gegen 23.45Uhr bin ich dann wieder gen East Midlands Airport gestartet um Mareen abzuholen.

Sonntag 15.10.06

Nicht so wie die Woche zuvor wollten wir diesmal nicht so spät nach Nottingham fahren. Was wir auch recht gut geschafft haben. Nach einem langen Shoppingtag ging´s dann wieder zurück nach Derby. Natürlich war ich auch mit Mareen im Pitchers&Piano, das versteht sich ja von selbst. Zu meinem Entsetzen musste ich sogar feststellen, dass ich mehr gekauft hatte als Mareen, doch das sollte sich sehr schnell wieder relativieren. Außerdem muss ich zu meiner Entlastung beitragen, dass ich ja nur das We zum einkaufen habe und so etwas „fokusierter“ zuschlagen muss. Abends waren wir dann von der ganzen Rennerei ganz schön fertig…

Montag-Donnerstag 16.10.-19.10.06

Hm jetzt wird’s kritisch was hab ich nur während dieser Woche schönes gemacht? Ah ja da war doch was am Mittwoch… Da haben wir mal wieder gegen Irgendwelche von Rolls Royce gespielt. Keine Ahnung wo die Arbeiten, aber Fußball spielen konnten die eher wenig. Naja nach etlichen internen Mails betreffs des Fußballspiels und der vorläufigen Aufstellung gings auch schon los. Anfangs war´s noch recht gemütlich doch dann meinten die anderen mal etwas rauer zur Sache gehen zu müssen. Zum Ende hin haben die dann eigentlich nur noch versucht mich/uns umzuholzen. Das war dann schon nicht mehr lustig wenn man von hinten mehr oder weniger brutal weggegrätscht wird, solche Larven… Naja wie auch immer ich glaub wir haben das Ding sogar noch verloren, wie auch immer. Natürlich wurde dann alles am nächsten Tag bis ins kleinste Detail via eMail ausgewertet. Unser nächstes Spiel wird dann wohl unter Flutlicht stattfinden. Wir werden sehn. Unter der Woche haben wir dann auch fast jeden Tag abends was gekocht. Einen Tag haben Mareen und ich dann mal probiert was Deutsches auf den Tisch zu zaubern, was uns mehr oder weniger gelungen ist, was nicht an unseren Kochkünsten, doch wohl eher an den englischen Zutaten gelegen hat. Es gab Hackfleischbällchen, Gemüse und Kartoffelbrei. Über die Konsistenz des Kartoffelbreis möchte ich jetzt mal schweigen. Irgendwie ein bisschen klebrig und flüssig. Bruno meinte ob wir da irgendwas mit Käse gemacht haben… Ah mal so nebenbei das sind sie also meine beiden Mitbewohner Bruno (links) und Sylvain (rechts). Am Dienstag waren wir dann auch noch mal zum Championsleague gucken unterwegs. Im ausgemachten Lokal angekommen und schon auf das große Spiel Chelsea vs. Barcelona gefreut mussten wir mit Entsetzen feststellen das hier echt Liverpool gegen Bordeaux gezeigt wurde. Wir haben haben die Bedienung da mindestens 10 mal gefragt ob der nicht mal wechseln kann, also ist er zu seinem Manager gedackelt und hat den gefragt... mit dem Ergebnis: "Nee iss nicht. Da war heute schon ganz früh einer fragen ob die Liverpool zeigen..." Ahhhhja der einzige Typ im Liverpoolshirt der da so rumsaß war mit seiner Kirsche da am Start und das Spiel war mehr als langweilig, also sind wir dann nach einer endlos langen Halbzeit einfach abgehauen.

Freitag 20.10.06

Für dieses We war etwas Besonderes geplant ein 3 Tagestrip nach London. Also schön früh aufstehen, damit wir ja nicht den Bus verpassen (Abfahrt 7 Uhr) Viele sind nicht gerade Eingestiegen, grad mal noch ein anderes Pärchen, aber das konnte uns ja egal sein. In Leicester hat sich der Bus dann doch noch kräftig gefüllt. Nachdem es die ganze Fahrt nach London echt nur geschüttet hatte waren wir ganz froh dass in London noch schöner Sonnenschein vorherrschte. Dadurch dass doch ein wenig mehr Verkehr herrschte als gedacht sind wir dann mit einstündiger Verspätung auf der Oxford Street in London angekommen und haben natürlich gleich wieder einen ordentlichen Fußmarsch an zich Geschäften vorbei in Richtung Piccadilly Circus. Da musste sich nämlich irgendwo unser Hostel befinden. Allzu schwer zu finden war´s dann auch nicht (Nachdem wir nen Bobby gefragt hatten). Nachdem Einchecken, wo ein paar Französinnen ihre geistige Höhe voll unter Beweis stellten in dem sie die ganze Zeit dumm gemacht und lauthals rumgeblödelt haben. Der arme Herr der für diese Horde verantwortlich war… Nach dem Sachen ablegen gings ab zum Sightseeing. Erstmal etwas planlos aber nachdem wir vom Buckingham Palast in Richtung Wesminster Abbey vorbei an den Houses of Parliamet, dessen Uhrturm die berühmte Glocke Big Ben beinhaltet. Weil wir keine Lust mehr auf rumlaufen hatten sind wir in einen der vielen roten Doppeldeckerbusse gestiegen und haben erstmal eine schöne Stadtrundfahrt mit englischen Guide gemacht. Echt das Beste was man machen kann, weil man an allen interessanten Punkten vorbeikommt. War zum Ende hin zwar etwas kalt, weil ja oben Cabriofeeling angesagt ist aber als Touri muss man das eben aushalten. Da unsere Buskarte auch noch ne Bootsfahrt auf der Themse beinhaltete sind wir dann gleich noch mal durchgestartet, wenigstens war´s im Boot dann auch etwas wärmer… Also vorbei am London Eye (größtes Riesenrad der Welt mit einer Höhe von 135,36 m) Thems-abwärts in Richtung Towerbridge. Dumm daran war nur das uns das Boot dann nicht mehr mit zurückgenommen hat und so am Tower Endstation war. Ganz große Klasse, Busse (Stadtrundfahrt) sind auch keine mehr gefahren, also gings zu Fuß weiter, weil wir wollten uns mit Maurice und Cassandra (ich hoffe das ist richtig so geschrieben) am Piccadilly treffen um etwas zu Essen. Aber das war ein ganz schönes Stückchen… Naja suchen wir halt die nächste Undergroundstation, gedacht, getan. Vorbei an so ner Kneipe wo grad German Bierfest war wo davor nur Besoffene rumgeturnt sind. Aber kann mir mal einer erklären, warum die ganze Welt, wenn von Deutschland die Rede ist, immer gleich an die ollen Bayern denkt? Ich mein ist D wirklich nur so klein? Wirklich immer geht’s dann gleich Lederhosen, Bier (nagut das gibt´s ja überall) aber warum ist das so? Naja jedenfalls sind die alle mit so tollen bayrischen Filzhüten rumgerannt und ham sich´s gut gehen lassen…Aber ein Engländer hat auch nur ein tolles Wochenende gehabt, wenn er von Freitag- und Samstagabend so gut wie nichts mehr weiß. Marco wird das bestätigen können. Aber ich schweif schon wieder ab. Nachdem wir dann Cassandra und Maurice getroffen haben wir uns auf den Weg gemacht um ein schickes Restaurant zu finden also sind wir schnurstracks im … Rotlichtviertel gelandet. Naja letztendlich haben wir dann doch noch ein italienisches Restaurant für uns ausfindig gemacht. Danach gings noch in ne schicke Bar/Clublounge wo wir auch noch bissel Spass zusammen hatten. Ach ja danach waren wir in noch ner anderen Bar. „Alle 21?“ Fragte der Türsteher am Eingang… „Na klar, sonst würden wir doch net reinwollen…“ Hehehe Irgendwann sind wir dann Richtung Hostel aufgebrochen und Maurice und Cassi haben den Bus zurück nach Oxford genommen.

Samstag 21.10.06

Viiiiiiiiiiiiel zu früh aufgestanden und erstmal runter zum Frühstück. Continental Frühstück, wie´s im Internet stand. Groß war die Auswahl nicht gerade… Man konnte quasi wählen zwischen „Isst man was?“ oder „Isst man nichts?“ Sehr genial! Für jeden gab´s 2 Toast und entweder Kaffee oder O-Saft. Nee wie geil. Marmelade und Margarine gab´s für alle aus nem 5 kg Eimerchen der auf´n Tisch stand. Ne da ham die sich echt was einfallen lassen um ihre Kunden zufrieden zu stellen. Das muss wohl so sein in London, wenigstens haben wir halbwegs günstig mitten in der Stadt gewohnt. Joa also nach unserem grandiosen Frühstück gings dann zu Madame Tussaud´s ins Wachfigurenkabinett, sehr sehr cool. Sind auf jeden Fall viele lustige Fotos entstanden, siehe Fotoalbum. Da wir sehr früh da waren, waren auch noch ertragbar viele Leute drinnen unterwegs, also konnte man sich genug Zeit lassen. Nachdem wir es geschafft hatten (muss wohl so gegen 11Uhr oder so gewesen sein) sind wir wieder rein in einen Tourbus (weil unser 24h-Ticket ja immer noch gültig war) und bis zum Tower gefahren. Das hat ganz schön lange gedauert, weil wieder ziemlich viel Verkehr war, aber da hatte man genug Zeit sich London anzuschauen. Nach einer weiteren Überquerung der Towerbridge sind wir dann am Tower von London ausgestiegen und haben uns den mal genauer angeschaut. Wer jetzt nicht weiß, was es dort so alles zu besichtigen gibt der schaut am besten mal hier nach. Unter andere haben wir verschiedene Königsgemächer gesehen und Gruselmärchen gehört. Natürlich haben wir auch die berühmten Kronjuwelen gesehen. Auch die Raben vom Tower haben wir gesehen. Es heißt das mindestens 6 von Ihnen da sein müssen, ansonsten geht London unter. Also hat man kurzerhand 9 von den Vögelchen in einen Käfig gesperrt und nur um sicher zu gehen ihnen auch noch die Flügel gestutzt. Jetzt soll mir mal einer sagen, dass die hier noch alle beinander haben… Wie auch immer. Nach unserem geschichtlichen Ausflug gings dann wieder mit der U-Bahn, oh sorry per Underground zurück zum Piccadilly Circuit. Auf unserem Weg zum Trafalgar Square haben wir dann schön Abendbrot genossen um dann gestärkt London bei Nacht zu bewundern. Nach kurzem Stopp auf den Trafalgar Square gings dann wiederum zu Fuß zum London Eye. Für eine Umdrehung braucht das Riesenrad rund eine halbe Stunde und ich kann euch nur sagen, dass London bei Nacht von oben echt genial aussieht! Nach ein, zwei Pint in irgendeinem Pub sind wir dann wieder in die Heija, gut das es dann angefangen hat zu Regen, da war´s wenigstens etwas ruhiger draußen.
Mehr Fotos von London gibts in meiner Bildergalerie.

Sonntag 22.10.06

Dieser Tag sollte vollkommen im Licht der Oxford Road stehen… Es war Shopping angesagt. Da es Sonntag war haben wir´s etwas ruhiger angehen lassen. Gegen 9.30 Uhr war auschecken angesagt, da man bis spätestens 10 Uhr das Zimmer verlassen haben sollte. Kurz vorher noch leeeeeecker gefrühstückt und dann ab in Richtung Oxford Street, die größte Einkaufsstraße in London. Allein um hier alles mal etwas genauer betrachten zu können kann man locker 3 Tage verbringen, wenn man es durchhällt, denn so ein ganzer Tag Shopping geht ganz schön auf die Beinchen… alle Männer sollten wissen was ich meine… Leider machte ein Großteil der Geschäfte erst so gegen elf, zwölf auf. Daher haben wir uns noch mal auf nen kleinen Kaffee/Hot Choco in das von Mareen so sehr geliebte Starbucks (ja ja Mareen ich weiß… *Schmatz*) gesetzt und das wilde Leben vorm „Schaufenster“ beobachtet. Gegen 17Uhr waren wir dann wieder im Hostel um unsere hinterlegten Sachen abzuholen. Da wir den ganzen Tag schon genug rumgelaufen waren sind wir dann per Underground zum St. Pancras Bhf gefahren. Zumindest hatten wir das vor bis die nette Herrenstimme im Wagen uns darauf hinwies das diese Bahn wohl nicht da halten wird. Klasse! Warum auch nicht? Ich mein das is ja nur ne klitzkleine Schnittstelle wo 3 oder 4 Undergroundlinien aufeinander treffen, aber sonntags kann man das ja mal machen. Also raus und mit dem Fahrstuhl hoch auf die Straße und erstmal auf der Karte lokalisiert wo wir sind. Toll noch mal durch London latschen. Dazu muss ich mal kurz sagen dass wir Freitag und Samstag echt geiles Wetter hatten nur Sonntag hat es ein bisschen geregnet, aber wenn man nur zwischen den einzelnen Shops mal kurz unter freien Himmel läuft kriegt man das kaum mit, aber den Schirm haben wir schon gebraucht. Finally auf dem Bahnhof angekommen haben wir noch eine Weile gewartet. Aber nicht das ihr denkt hier wartet man auf dem Bahnsteig… nein nein hier ist alles ein bisschen anders… Hier wird vorm Bahnsteig gewartet und dann wenn der Zug aufgerufen wird, wird sich erstmal schön am Ende in ner Schlange fein angestellt. Jeder präsentiert fein seine Karten und dann darf man den langen Bahnsteig entlang seinen Wagon suchen. Angekommen in Derby hat uns Bruno dann abgeholt. Zuhause gab´s dann noch French Cuisine, ok vielleicht nicht ganz so hochtrabend, aber Sylvain hatte gekocht. Geschafft von unserem Wochenendausflug sind wir dann mehr oder weniger geschafft eingeschlafen.

Montag-Freitag 23.10.-27.10.06

Tja diese Woche ist erstmal nicht viel passiert soviel steht schon mal fest, also auf Arbeit mein ich jetzt, denn Nachmittags/Abends hab ich ja eigentlich immer noch was mit Mareen gemacht. Aber vorerst zur Arbeit… Erstmal muss ich sagen, dass fast die halbe Belegschaft Urlaub hatte. Das lag unter anderem auch daran das Schulferien waren, was man auch früh´s auf dem Weg zur Arbeit positiv bemerken konnte… kaum Standzeiten. Ein Highlight war eine Führung durch die Assembly Line also der Ort wo die großen und ich meine die richtig großen Turbinen für die zivilen Flugzeuge montiert werden. Daniel (hatte eigentlich schon erwähnt das er auch in DD studiert und bei Karsten wohnt) hatte uns das vermittelt. Auf jeden Fall hatten wir, also Karsten, Joana (portugiesisch), Ben (englisch) und ich einen richtig guten Guide der uns auch sehr viel Hintergrundwissen erklärt hat. Iss schon gigantisch mal vor so einer Turbine zu stehen die mal so 7,5t wiegt und nen Durchmesser von bissel mehr als 4m Außendurchmesser hat. Und dann noch die Turbinenschaufeln… naja ich schweif schon wieder ab. Freitagabend waren Maren und ich dann noch bei ner Halloweenparty. Das war wieder so ne Mitbringparty, also haben wir uns dazu entschlossen Nudelsalat zu machen… Mit den englischen Zutaten hatte ich ja schon mal erklärt… Auf jeden Fall war´s nicht so einfach ein ordentliches Dressing zu finden, nicht wahr Mareen? Aber es hat geschmeckt, ne wirklich jetzt. Auf der Party dann hat man auch mal mit jedem bissel über dies und das gelabert und gleich mal nebenbei seine Sprachkenntnisse weiter verfeinert.

Samstag-Sonntag 28.10.-29.10.06

2 Wochen waren vorbei, also war der Tag gekommen an dem Mareen wieder nach Hause fliegen musste. Früh morgens hat mich die böse Mareen gar nicht ausschlafen lassen… Also ab in die Stadt um ein Restaurant aufzusuchen, was sich als gar nicht so einfach erwies. Doch wir haben noch etwas Anständiges gefunden. Nach einer kurzen kleinen Cityrunde und Finally-Shopping sind wir zum EMA (East Midlands Airport) gefahren.

Abends hab ich eigentlich nicht mehr viel gemacht. War nur noch mal mit Michael und nem Kumpel zusammen Billard spielen. Und Sonntag hab ich es eigentlich auch recht gemütlich angehen lassen. Da Bruno zu hause in Paris zu Besuch ist und Sylvain R-R in Madrid aushelfen muss hab ich die ganze Woche das Haus für mich alleine. Ach ja schon wieder sollte mein armer, armer kleiner Colt im Mittelpunkt stehen. Nachmittag hab ich mich noch mit verschieden Leuten von der Freitagsparty zum Fußballspielen getroffen. Als ich meinen Kleinen auf dem Parkplatz abgestellt hatte musste ich mit Entsetzen feststellen, dass ich doch tatsächlich nen Platten hatte. Musste ja irgendwann passieren, denn allzu lange kann das ja mit ner Schraube im Reifen nicht gut gehen. Aber zum Glück hab ich ja immer einen Ersatzreifen dabei, also war Reifenwechsel angesagt.
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